Aldi will den Verpackungsmüll reduzieren

Aldi will den Verpackungsmüll reduzieren

Heute habe ich einen Bericht im Spiegel gelesen, dass ALDI seinen Verpackungsmüll deutlich reduzieren möchte. Bis 2022 sollen sämtliche Verpackungen recyclingfähig sein. Das ist in ziemlich genau 3 Jahren. Aus meiner Sicht ein sportlicher Plan. Zudem hängt es hier auch wieder vom Verbraucher ab. Es nützt nichts, wenn die Verpackung recycelt werden kann, aber der Konsument den Müll trotzdem in den normalen Hausmüll wirft anstatt in die gelbe Tonne oder den Papiermüll. Wo der Müll der gelben Tonne oder das Papier dann seitens der Abfallwirtschaft landet, ist ein anderes Thema, doch auch hierzu werde ich mich noch beschäftigen.

Wenn man aber die angegebenen Zahlen genauer untersucht: es wurde in den vergangenen 5 Jahren geschafft, 10% des Mülls bei den Eigenmarken zu reduzieren. Im Jahr 2016 betrug der Anteil der Markenprodukte bei Aldi rund 11,7% (Quelle Statista). In 2009 war der Anteil der Eigenmarken bei 34% (Quelle absatzwirtschaft.de). Dieser Anteil ist auf fast 38% in 2018 gestiegen (Quelle wiwo.de).

Was wurde nun tatsächlich geschafft?

5 Jahre
10% Verpackungsmüllreduzierung von 38% des Gesamtangebotes.
Hochgerechnet benötigt Aldi weitere 20 Jahre, um den Verpackungsmüll um 50% zu senken – und das ausschließlich von den Eigenmarken. In wie weit sich die NoName Produkte und Markenprodukte auch dahin entwickeln, ist fraglich. Ein großer Wurf scheint mir das also nicht zu sein, aber es ist immerhin ein Anfang.


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